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Kunst \
Phantasma der Zeitdisposition
Musik als Phantasma der Zeitdisposition schirmt das Trauma der Sterblichkeit ab, ist eine Täuschung, die sich als aufwändig gestaltete Regression angesichts der Todesvorstellung anbietet.
Wahn der Zeitdisposition
"Musik und Gewalt - die Orpheusmythe gibt den zwingendsten Aufschluss darüber: Musik, sie ist künstlerisch erstgeborene Ausgeburt des »Todestriebs«, will sagen: Sie nährt sich vom Phantasma, ja vom Wahn der Zeitdisposition, provoziert durch den nicht selbsterfahrbaren, bloß außen vorgestellten Tod, durch das Sterblichkeitstrauma."
Psychoanalyse der Ästhetisierung von Gewalt. Von der Grausamkeit der Musik; in: Ch. auf der Horst (Hg.), Ästhetik und Gewalt. Physische Gewalt zwischen künstlerischer Darstellung und theoretischer Reflexion, 48f.
Begriffe: Musik,
 
 
 

Verweise
 
Kunst