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Pathognostik \
Phantasmen menschlicher Anmaßung
Mythen sind in nachmythischer Zeit eine offenlegende Darstellungform im Unterschied zur Wissenschaft als einer verschließenden und insofern dieser grundsätzlich überlegen, was die Aufklärungspotenz betrifft.
Phantasmen menschlicher Anmaßung
"Spätmythologisches Sprechen liefe - de facto freilich nicht, im Gegenteil - wissenschaftlicher Aufklärung den Rang ab, insofern diese, Wissenschaft, nichts anderes sein kann, als die bewusstlose Ausführung dessen, was Mythologie, Theologie, Metaphysik als Phantasmen überwertiger Anmaßung, letztlich immer der Prätention der Gewalt des Todes (»Unsterblichkeitsstrategien«!), spätzeitlich bloßlegt."
»Ecce homo«. Der Schmerz des Menschen aus philosophischer Sicht; in: Violentiae. Beiträge zur Pathognostik der Gewalt, 76
Begriffe: Mythologie,
 
 
 

Verweise
 
Mythen bieten einen szenischen Aufschluss menschlicher Kulturschöpfungen, also der Dinge. Besonders favorisiert von der Pathognostik ist der griechisch-römische Mythenbestand.
In den Mythen zeigt sich ein Zusammenhang zwischen menschlichen Dingen und den ihnen zugrundeliegenden Opfer-, Gewalt- und Schuldverhältnissen.
Pathognostik