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Philosophie
Magie der Philosophie
"Philosophie: die Sage des Nichts-Sagenden, Zauberworte (im genauen Wortsinn) - Magie der Metaphysik, Usurpation des Todes immerdar, Nichts-permissive Blenden, Schirme, Schilde vor dem Nichts, verbale Hohlformen, die das Verbum auf sich zur√ľckverweisen, in sich hineintreiben, explodieren machen ..."
¬ĽIndividuum est ineffabile¬ę? Zur Reichweite von Reservationsbegriffen in der Psychotherapie; in: Pathognostische Studien VI, 72
metaphysischer Dualismus
"Alle Metaphysik ist in sich dualistisch organisiert: lebt aus dem Unterschied eines letzten, eines h√∂chsten Ursprungs, abgesetzt von dem aus ihm allzeit minderen Entsprungenen (Gott vs. Sch√∂pfung immerdar ...). Dieses, das Abk√ľnftige, aber harrt, seines irgend selbstverschuldeten defizit√§ren Charakters wegen, immer irgend seiner Erl√∂sung in seinen Ursprung hinein zur√ľck."
Todesbeschwörung. Zum Problem des Organischen, philosophisch und psychopathologisch; in: Pathognostische Studien VIII, 107
Philosophie und Leichenmimesis
"So, notorisch, die platonische Abendlandhypothek: die Gegenkraft zur Dissoziation, der st√§ndigen Selbstzerfallsdrohung, √ľberhebt sich erhaben zum Ursprung schlechthin, dem Seinsintegral selbst. (...) Philosophie, die initialisierende Gro√üwehr wider den leichenmimetischen Seinsruin, √ľberzogen zur knief√§lligen Adoration des transzendenten Noumenon Kontinenz, der g√∂ttlichen."
Gottesnöte, meta-physisch; in: Pathognostische Interventionen III, 154
Trennung und Vereinigung
"Trennungstraumata und restitutive Wiedervereinigungen zeichnen das allenthalben realisierte Drama der Metaphysik aus. Archäologisch, wie gehabt, imponieren nach psychoanalytischer Konvention die Trennungsverwundungen von Geburt, Abstillung, Sauberkeitserziehung und ödipalem Inzesttabu."
Zur Archäologie der Gewalt; in: Todesnäherungen, 147
ultimative Memorialität
"So die innere generische Philosophie-Diskrimination: Seinsuntergriff, Nichts-Provokation des Gottes, der Absolutheit, bishin zu ihrer erf√ľllenden Selbstzerst√∂rung, des Widerspruchs der seienden Nichtshervorbringung. Dies so sagen zu k√∂nnen, das ist die ultimative Memorialit√§t, sprich: Philosophie, dessen, was de facto das System der K√∂rper und der Dinge und deren Vermittlung sowie was in diesem demgem√§√ü sich dramatisiert."
Hype-Thinking, 16
Ursprungsreflexion
"Das Gesch√§ft der Philosophie besteht in der besagten Krisis der prima causa, der Kritik des Ursprungsproblems; so da√ü Philosophie nicht nicht Metaphysik sein kann, wenn immer diese, nicht dann als isolierbare Einzeldisziplin, f√ľr diese unabl√§ssige, alles betreffende Fragestellung einsteht."
Kon-Texte zu den ¬ĽPhilosophischen Urszenen¬ę; in: Metastasen, 27

Verweise  
Ausführungen