Name
Passwort
Themen

Passagen
Gewalt \
Projektion - Introjektion (Inkorporation)
Jede Projektion ist eine Introjektion, weil sie mit einer Identifizierung verbunden ist. Das Projizierte wird also rückangeeignet trotz seiner Veräußerung. Diese Re-Introjektion ist letztlich tödlich, wird nur vorübergehend in Regie genommen und bildet Krankheitssymptome aus.
Introjektion/Inkorporation
"Macht man in der projektiven Identifizierung die Identifizierung gebührend stark, so fällt deren Überführung in die Introjektion (Inkorporation, Identifikation, Internalisierung) nicht mehr schwer. Denn diese, Identifizierung - Unabkömmlichkeit des Projizierten trotz seiner Projektion -, impliziert den möglichen Rückbefall der Projektion in sich selbst retour, bis hin zur Nötigung der letalen Reintrojektion des Projizierten (Reinzision ins Fleisch), aufgeschoben mittels (des Pseudos) der Inregienahme dieses Persekutionsverhältnisses, eben des Abwehrmechanismus' Introjektion, konkretistischer: Inkorporation - des Insichhineinnehmens, und, nunmehr vermittelt, des Einswerdens mit dem revozierten Projizierten, allemal Identifikation mit dem Aggressor, Internalisierungsmagie."
(Meta)theorie der Abwehrmechanismen; in: Pathognostische Studien XI, 88
 
 
 
Verweise
 
Die todesusurpatorischen äußeren Dinge werden nekrophagisch re-inkorporiert (»Arschmahlzeit der Dinge«) und wenn sie nicht wieder veräußert werden haften sie an als Symptome. Die Re-Inkorporation ist der pathogene Basisprozess.
Gewalt