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Psychopathologie
"Gleichwohl gibts kein psychoneurotisches und auch kein psychotisches Symptom, das keinen ObjektivitÀtsbezug mit Dingimplikationen aufwiese; immer ist nicht zuletzt ein Gebrauchszusammenhang von Dingen beeintrÀchtigt."
Dialogue Interieur ĂŒber Pathognostik versus Psychoanalyse; in: Kaum 4, 17
"Die Themenzentrale der Psychoanalyse, Psychopathologie, bildet sich aus der Masse der Theorie-an-stĂ¶ĂŸigen pathogenen DisfunktionalitĂ€ten im Widerspiel von Indifferenz und Differenz, Inzest und Inzesttabu. Allemal sind es Vermittlungs-, in diesem Sinne also GedĂ€chtnisdefekte, die, in sich hineingetrieben, kurz vor der TodeserfĂŒllung derselben abbiegend, Krankheit definieren. Vielleicht könnten, Psychopathologie-differentiell dann, die apostrophierten Einzelmodi der GedĂ€chtniskonstitution - Ausgrenzung, BerĂŒhrung, Vereinnahmung - die drei Hauptgruppen psychiatrischer Erkrankungen mitindizieren: Neurose, Perversion, Psychose."
Zur traumatologischen GedÀchtniskonstitution im Ausgang von der Psychoanalyse; in: Pathognostische Studien VI, 126
"... daß Pathologie, Psychopathologie zumal, so etwas wie einen GedĂ€chtnisĂŒberfall, hypo- und hypermemorial auf Null und Unendlich hin in einem, ausmacht und als einzigen Gehalt den Terror der Transsubstantiation, das »Unheimliche«, quid pro quo von lebendig und tot, behauptet; Psychopathologie - das rigoroseste Monitum der Opferprovenienz und der Gewalt- und Schuldimplikationen aller Kultur."
Fortschreibung zum Problem einer »Psychoanalyse der Sachen«; in: Retro III, 106

Ausführungen  
Verweise