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Rationalität
Rationalität als Mutterbemächtigung mit Hilfe des toten Vaters, ein Verfügungsanspruch, in dessen Tiefe allerdings die mütterliche Rache lauert.
Rationalität als Mutterbemächtigung
" Rationalität meint den Gebrauch der Vaterleiche durch den Sohn zum Zweck der männlichen Nachbildung der Mutter, die in dieser Nachbildung verschwinden soll, doch so, daß die Mutter als verborgener Regisseur all dieser Maßnahmen diese in ihrer ganzen Übertreibung als Mittel der weiblichen Rache unerkannt nutzt."
Logik und Inzest; in: Die Eule Nr. 4, 43
 
 
 
Verweise
 
In der rationalen Herrschaft über Natur wird der Mensch zum Gott der Welt. Diese Herrschaft gründet in der inzestuösen Verfasstheit des Ichs, Rationalität ist die gewaltförmige Veräußerung des Inzests.
Das Objekt konstituiert sich in der Abwehr des tödlichen Selbstzusammenfalls des Körpers mit seinem Doppelgänger, dem Ding.
Das Selbst konstituiert sich als Vernichtung des Anderen. Sein Anspruch auf eine Gültigkeit über sich selbst hinaus manifestiert sich in seiner Rede, die im Maße ihrer Selbstrechtfertigung das Opfer des Anderen verlangt.
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