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Repräsentation der Repräsentation
Der Traum ist eine symptomartige Selbstdarstellung des Repräsentationsvermögens bis hin zu seinem Scheitern im Übergang ins Wachen.
Repräsentation der Repräsentation
"Was man also von Träumen lernen kann? (...) Das humane Schicksal der Repräsentation, der Inbegriff unserer existenzialen Welthabe, steht auf dem Spiel. Indem es, Traum ja nur, den emergency ausmacht, nimmt es sich heraus, sich restlos offenzulegen, wie es ansonsten bloß Symptome, wenn man es so möchte, zu tun pflegen; symptomaffin eh, sofern ja selbst noch das Scheitern der somnialen Halluzination, finales Element derselben, geträumt zu werden vermag, zudem, geschickterweise, kaschiert und fremdversetzt, und freilich, wie immer, der metabasis eis allo genos ins katastrophische wie rettende Wachensregister überantwortet."
Abermals: Die Videofaszination; in: Pathognostische Interventionen IV, 215
 
 
 
Verweise
 
Weshalb kann man die meisten Träume nicht erinnern? Es ist ein Schutz vor einer Selbstpräsenz, die das Gedächtnis bedroht.
Der Traum als selbstbezügliche Repräsentation in seinen Modi von Verschiebung und Verdichtung ist eine Erzeugung von Welt innerhalb der drohenden Grenzen des Nichts.