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Scham
Scham als Erkenntnis
"Was aber ist Scham? Die Grundaffektion, das hominisierende Grundwissen: Erkenntnis├╝berfall n├Ąmlich der Sterblichkeit letztlich - der Sterblichkeit als Grenzultimatum und Grenzzusammenzug aller ihrer Ableitungen/Vorausg├Ąnge an menschlichen Bed├╝rftigkeiten. Erkenntnis├╝berfall der Sterblichkeit derart, da├č sich das Transzendenzbegehren des Erkennens im Angesicht seines Erkannten als gescheitert erf├Ąhrt."
Conscientia. Zu einer nicht mehr psychoanalytischen Genealogie des Gewissens in: Pathognostische Studien II, 61
Scheitern des Autarkiephantasmas
"Schamgehalt ist die Ekstatik/Reflexivit├Ąt des sterblichen Menschk├Ârpers, das Begehren/der Wunsch des ┬╗organlosen K├Ârpers┬ź, kurzum also die ┬╗Wunschmaschine┬ź/das Selbstbewu├čtsein selber. Was demnach verh├╝llt werden mu├č als Ent-sch├Ąmung, Schamrealisierung, in der diese hominisierende Fundamentalaffektion aufgehoben werden soll, das ist nicht, isoliert, der sterbliche K├Ârper als solcher, den es nicht gibt, vielmehr die Provenienz der H├╝lle, das ist der Dinglichkeit ├╝berhaupt aus der Transzendenzlosigkeit des H├╝llenbegehrens selber, die Nichtheterogenit├Ąt des R├╝ckfalls der H├╝lle an das Umh├╝llte."
Schamnotizen in: Pathognostische Studien II, 81

Verweise  
Ausführungen