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Schattenlosigkeit
Schattenlosigkeit
"Wenn der Schatten das mortale durchgestrichene Selbstdouble (im Sinne des funktionalen PhĂ€nomens) selber ist - ungetrennt, doch unvereint mit dem darin eingegebenen und verschlossenen, unendlich haltlosen Cogito-Selbst -; wenn der Schatten also (scheinbar einfacher formuliert) das Unbewußte »symbolisiert«, dann bedeutet Schattenlosigkeit den Zusammenfall der beiden Ă€quivoken Selbste, die Koinzidenz des Ich/Bewußten mit dem Unbewußten; höchste Gefahr: der Schatten kehrt heim als Apokalypse. - Mit dieser Endzeit-Heimkehr aber des Gottes in sich selbst zurĂŒck erfaßt das betreffende Szenarium konsequent alle seine weiteren Elemente mit. So fungiert der ins Körper-Cogito eingezogene Schatten als die Verdichtung des Gesamtraums ringsherum, so daß der leere Platz, davon erfaßt, sich zur Explosions-SpatialitĂ€t ultimatisiert."
»Der Platz ist verflucht«; in: Pathognostische Studien I, 71

Verweise  
Ausführungen