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Schlaf - Traum - Wachen \
Schlaf - Traum - Inzest
Die einzelnen Schlafphasen entsprechen den Inzestformen: Tiefschlaf = Mutter-Sohn-Inzest, Vortraumschlaf = Vater-Sohn-Inzest, Traum = Geschwisterinzest. Wobei der Traum als Repräsentation den inzestuösen Sog vermittelnd auflöst, ohne von ihm zu befreien.
Schlaf - Traum - Inzest
"So nominiert sich, aus der männlich filialen Zentralperspektive, der prekäre Tiefschlafsog (NREM) als Mutter-Sohninzest. Letal, wenn nicht aufgehalten, so, wie mechanisch, übergehend, dem erinnerungsbaren Vortraumschlaf ([N]REM) korrespondent, in die »Homöusie«, den Vater-Sohninzest. Um sich darauf - »Rücksicht auf Darstellbarkeit« - in der Hybridität des, wie kontingenterweise, erinnerbaren Traumschlafs (REM), geschwisterinzestuös, jedoch die anfängliche Mutter-Sohnkontaminierung, konsumtiv entborgen miteinbringend, zu manifestieren."
Somniale und pathologische Nachträglichkeiten; in: Pathognostische Interventionen III, 34
 
 
 
Verweise
 
Die Inzeste des Ödipuskomplexes: der oral-einverleibende Mutter-Sohn-Inzest, der anal-ausstoßende Vater-Tochter-Inzest und der urogenitale Geschwisterinzest werden zugeordnet den Bereichen der Konsumtion, Produktion und »Aufzeichnung«.
Im Tod erfüllt sich der inzestuöse Wunsch nach Aneignung des eigenen Ursprungs, indem er sich ineins vernichtet.
Die Grenze des Tiefschlafs ist der Tod, der durch Körperbewegungen in der Tiefschlafphase verhindert wird. Pathologisch steigert sich diese Todesparade zum Somnambulismus und Vampirismus.
Der Geschwisterinzest entspricht dem erinnerbaren Traum, der als Repräsentationsmedium manchmal in der Lage ist, die Schatten der anderen Schlaf-/Traumphasen, die den anderen Inzestformen entsprechen, in entstellter Form in sich abzubilden.
Schlaf - Traum - Wachen