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Schlaf - Traum - Wachen \
Schlaf - Wachen, Körper - Dinge
Zwischen Schlaf und Wachen erzeugt sich das Gedächtnis als Bedingung der Repräsentation von Welt. Im Tiefschlaf nähern sich die Dinge als Tod, als Zusammenfall von Körper und Ding, im Wachzustand werden sie vergegenständlicht. Dazwischen, im Traumübergang, entsteht das Gedächtnis als Mehrwert dieses Transits.
Schlaf - Wachen, Körper - Dinge
"Bruch des Seelenkontinuums an der Todeswand der Dinge, den Tiefschlafrevenants. Todeswand, die sich im Tag-Traum der Kulturarbeit re-kontinuierend erschließt; bis zum Wiedereinschlafen bis. Des Nachts im Tiefschlaf aber nähren sich die Dinge von den Körpern; und tagsüber, umgekehrt, die Körper von den Dingen; und je dazwischen reserviert sich der rettende Mehrwert, das Gedächtnis dieses Metabolismus; Mehrwert, der sich selbst wiederum den Mehrwert des Nichtaufgangs in ihm selbst, der memorialen Repräsentation, reservieren muß, damit es nicht doch passiere, daß nichts sei, und nicht nicht vielmehr nichts."
Rund um die Uhr. Gedanken zu Kontinuität und Bruch in Schlafen, Träumen sowie Wachen; in: Retro III, 51
 
 
 
Verweise
 
Der Traum besitzt eine doppelte Funktion: er schützt vor der Tödlichkeit des Tiefschlafs, indem er den letalen Sog repräsentativ aufhält, und vor dem Aufwachen, indem er Außenreize traumimmanent abbildet.
Schlaf - Traum - Wachen