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Schuldhülle der Erkenntnis
Das Gedächtnis der Produktion sind die Exkremente in ihrem Übergang in Dinge. Eine intellektuelle Aufschließung dieses Zusammenhangs ist nicht frei von der in die Dinge übergehenden Schuld, die zu einem zerbrechlichen Schutz der Erkenntnis wird.
Intellektualität als Exkrementenschau
"Vertraut man sich aber dem Kollaps des allherrschenden Mehrwerts in seinen Exkrementalundergrounds an (wie das möglich ist?), so werden die Exkremente zu memorials, zum Urgedächtnis; Intellektualität, das ist Exkrementenschau. Diese rettet den Schamübergang gegen dessen Absorption in Schuld hinein zwar, doch unvermeidlicherweise dergestalt, daß eine spezifische Abborgung von Schuld die Gewähr dieser Gedächtnisrettung ausmacht: nämlich die Hülle als Glashülle, transparente Verpackung. Entfiele diese besondere Hüllenart, zerspränge diese, so stürzte das Selbst glashüllenunvermittelt in dieses sein Gedächtnisexkrement: Tod, davor Krankheit als Zersplitterungsübergang."
Schamnotizen; in: Pathognostische Studien II, 86

 
Verweise