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Ödipuskomplex - Narzissmus - Todestrieb \
Selbstautarkisierungssequenz
Ödipuskomplex, Narzissmus, Todestrieb: eine Sequenz der Selbstautarkisierung, die der Triebinbegriff ist. Ersetzung der Eltern, Zerstörung des Anderen, Verkörperung des Todes.
Ursprungsaneignung
Ödipuskomplex, Narzissmus und Todestrieb«: alle stehen sie, in sich steigernder Abfolge, im Dienste der Menschheitsbegierde der Ursprungseinverleibung, dieses Triebinbegriffs. Und zwar im »Ödipuskomplex« als gewaltsame Ersetzung der Eltern durch den Sohn (und, anders, durch die Tochter); im »Narzißmus«, betreffend die räuberische Aneignung Alles Anderen durch mich selbst; und im »Todestrieb«, dem Ursurpationsgipfel, mich selbst an die Stelle des Todes, angeblich einzig auf diese Weise gegen alle Bedürftigkeit und daraus erfolgender Destruktion, weil selbst nur noch zerstörend, gefeit, zu setzen. So das tödliche Wunschziel, das Triebtelos »Autonomie, Autarkie, Absolutheit«."
Zur Kritik des psychoanalytischen Triebbegriffs; in: Pathognostische Studien X, 16f.
 
 
 
Verweise
 
Ödipuskomplex, Narzissmus und Todestrieb sind sich steigernde Austragungen des Absolutheitsphantasmas (Ersetzung der Eltern, Zerstörung des Anderen, Verkörperung des Todes).
Ödipuskomplex - Narzissmus - Todestrieb