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Selbstreferenz Bildender Kunst
Selbstreferenz Bildender Kunst
"Genre Bildende Kunst, das seine Bildgehaltlichkeiten kurzerhand auffri├čt, will sagen: alles was Bild abbildlich beinhaltet, wird in dieser seiner gefr├Ą├čigen Himmelfahrt zur herrschaftlichen Selbstdarstellung von Wesensmerkmalen des Mediums Bild selbst als solchen; allgemeine ┬╗Form┬ź, die sich in ihren ┬╗Inhalten┬ź ┬╗autosymbolisiert┬ź, diese ┬╗funktionale Ph├Ąnomene┬ź jener. Diese Selbst├╝bersch├Ątzung des Bildes, sich in ausschlie├člichem Selbstbezug zu erf├╝llen (sprich: sich, todesnotgeboren, nur noch selbstreferentiell, zu verlieren), h├Ąlt sich, die t├Âdliche Wunscherf├╝llung schlechthin, nicht auf, zielt vielmehr weiterhin, um den Preis der Sehenseinbu├če, Blendung, Ged├Ąchtnisverlustes, auf die Apotheose des sich selbst sehenden Sehens ab - Todesfahrt des Bildes, der Sicht, in seine G├Âttlichkeit, anma├čendster und entsprechend bestrafter Bildfra├č."
Z├╝nftige Ketzereien. ├ťber Fragen, die einer jeglichen Kunsttherapie vorausgehen m├╝├čten; in: Pathognostische Studien XII, 243

Verweise  
Ausführungen