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SexualitÀt
SexualitÀt
"Wird aus dem Jenseits des Geistes des Körpers gedacht - und im Großrahmen der mĂ€nnlichen Geistexzesse kann SexualitĂ€t nichts anderes bedeuten als Körperreminiszenz, -eingedenken, der MemorialitĂ€t, zumal der intellektuellen, restlos entledigt -, so entsteht ja der Schein der SelbstrĂŒckbindung, von der SelbstĂŒberholung her»gedacht«: Pseudologie eines Ganzheitsbewußtseins (Person etc.) als sentiment, SentimentalitĂ€t (...). Allein schon dieser urbĂŒrgerlichen (urfaschistischen) Ganzheit wegen muß SexualitĂ€t ausnahmsweise en masse sein - als Übergriff paranoischer Ataraxie auf die FĂŒhlhaftigkeit als deren bodenstĂ€ndig sentimentalistisch eingedenkende Verunbewußtung. Je mehr Sex auch gar noch mit GefĂŒhl zu tun haben solle, umso gekonnter die KĂŒrung von Schlachtvieh darin."
Philosophie der SexualitÀt; in: Die Eule Nr. 10, 1983, 62f.

Verweise  
Der Mann in seiner BedĂŒrftigkeit braucht die Frau als Opferstoff, seine SexualitĂ€t ist zwangslĂ€ufig gewaltförmig.
SexualitÀt als scheiternde Zuspitzung des Begehrens nach Absolutheit
Ein Wechselspiel von Eros und Thanatos zwischen den Körpern, an derem Ende die Evokation des Todes steht.
Sexuelle Erregung als todestriebbestimmte Ekstatik des menschlichen Körpers zur Verdinglichung des Anderen (oder sich selbst als Anderen).
weibliche SexualitÀt als Zustimmung zum eigenen Opferstatus angesichts des Mannes
Ausführungen