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Sexualität und Gewalt
Ein Wechselspiel von Eros und Thanatos zwischen den Körpern, an derem Ende die Evokation des Todes steht.
Sexualität und Gewalt
"In der indefiniten Verteilung von Eros und Thanatos auf die Geschlechter muß allzeit mit Umschlag-Zuwachsraten gerechnet werden: jener (Eros), weiblicherseits eingenommen, treibt dieses (Thanatos) Terror, männlich, hervor: Erosgipfel als Todesverkündigung, aktiv wie passiv (»männlicher Protest«" wider die Spermaabgabe-Effeminierung). Das heißt aber: das Gewaltelement auch in genitaler Sexualität bleibt unabkömmlich; und im Schoße der postmodern hochpotenzierten Vermittlungshypostase, seines eigenen Ab-Bilds mit, trägt es sich im Durchschnittsfall, zugegeben: pornographisch moderat, deshalb aber umso Todes-verleugnender, großspurig aus."
Ist der Todestrieb - insbesondere als ein für die psychoanalytische Praxis brauchbares Theorem - zu retten?; in: Pathognostische Studien VIII, 135

 
Verweise  
Sexuelle Erregung als todestriebbestimmte Ekstatik des menschlichen Körpers zur Verdinglichung des Anderen (oder sich selbst als Anderen).
Der Mann in seiner Bedürftigkeit braucht die Frau als Opferstoff, seine Sexualität ist zwangsläufig gewaltförmig.