Name
Passwort
Themen

Passagen
Gewalt \
Sprache und Gewalt
Sprache ist Repräsentation, d.h. Ersetzung, und Ersetzung ist ein Opfervorgang, eine Tötung. Das Sprach- und Vorstellungsvermögen ist in sich gewaltförmig.
Sprache und Gewalt
"Probleminbegriff: das Ersetzungswesen, der Re-präsentationscharakter der Sprache; Sprache als memorial, »Totengedächtnis«, und der Vorstellungsvorgang als Opferung, »Tötung«. (...) Diese Vermögen/Instanzen aber sind unabkömmliche Gewaltgrößen. Nicht daß es irgend anders ginge, doch müßte, so meine ich, dieses Gewaltkriterium wie ein memento mori immer mitvollzogen werden, und zwar selbst auch dann, wenn sich dieser Vermögenseinsatz in ihm selber zu verbrauchen und zu erschöpfen scheint."
Zur Drees'schen modifizierten Balintgruppe; in: Pathognostische Studien III, 74
 
 
 
Verweise
 
Die Eros-gestützte Umwendung des »Ursadismus« in den »ursprünglichen Sadismus« generiert das Vermögen der Repräsentation und damit Erinnerung, Gedächtnis und Dingproduktion.
Die Veräußerung des »Ursadismus« als »ursprünglicher Sadismus« ist das Repräsentationsvermögen. Der »eigentliche Sadismus« ist die Repräsentativität. Der »Ursadismus« als Ursprung der Repräsentativität realisiert sich faktisch als »Sadismus als Perversion«, der somit die Verwirklichung der Ursprungserinnerung der Repräsentativität wäre.
Gewalt