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Sterblichkeitsverleugnung
epikalyptische Sterblichkeitsverdeckung
"Ein vielleicht triftiges ingeniöses Lacansches Beispiel: »Das Trauma provoziert das Phantasma, und das Phantasma schirmt das Trauma ab«; und meine Tropologie dazu: Die menschliche Sterblichkeit, der - vorgestellte - Tod, generiert den Gottesbegriff, die schiere Absolutheit, und diese deckt, defensiv epikalyptisch, den allerschĂŒtternden MortalitĂ€tsausgang ab."
Pathognostische Studien II, 19
VerhÀngnis des Todestriebs
"Wir sind, »damit etwas sei und nicht vielmehr nichts«, dazu verdammt, uns unserer Sterblichkeit, kulturgenerisch, zu entĂ€ußern, um eben dadurch von ihr (wieder)eingeholt und, tötend, getötet zu werden. Pathognostische Zumutung erster GĂŒte darin: in aller Projektion die Identifikation vorbehaltlos zu konzedieren, und, mehr noch, abzuschwören der eschatologischen VerfĂ€nglichkeit, sich die wesensmĂ€ĂŸige MartialitĂ€t der Projekte - Inbegriff von PathogeneitĂ€t - zueigen zu machen, es bei ihrer apriorischen FaktizitĂ€t, destruktionslasziv, nicht bewenden zu lassen. Das aus diesen Sperrungen - Blockade der Dingautotomie sowie deren Kriegsheimholung - resultierende Hyperselbst, es kann nicht nicht sich ĂŒbernehmen; und es bricht sich, sich erkennend, just in das hinein, was es abwies."
HinfĂŒhrung zu einer Psychoanalyse der Sachen (Pathognostik), 88

Verweise  
Ausführungen