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Sucht
endgĂŒltige ErfĂŒllung
"»Ödipuskomplex«, das ist das Einswerden mit dem Objekt der Begierde zum Zweck der endgĂŒltigen ErfĂŒllung: oral/nutrimental SĂ€ttigung, symptomatisch ausgetragen Sucht."
Triebtheorie; in: Pathognostische Studien X, 24
Sucht als Aufhebung der Differenzen
"Sucht - was heißt das? Die AbsolutheitsintimitĂ€t; der Gottesstatus, aller Mangel/»Seinsmangel« indizierenden Differenzen ledig zu sein, versammelt: des Basisdefizits der Zeitlichkeit, also des Todes."
Kritische Einlassungen zur aktuellen Medienkultur philosophischerseits; in: Pathognostische Studien VII, 72
Sucht als Entdifferenzierung
"Nicht zuletzt ließe sich Sucht darstellen als die Aussetzung von Schlaf und Erwachen und als die Totalisierung des Traums, der seine Doppelpointierung auf diese beiden identischen Extreme hin dann verlöre. Nur noch Traum als Dauerausdruck des Begehrens selber, der keiner mehr sein kann, seiner Aufschiebungsmechanismen und der Schlafens-/Erwachenswiderlegung des Nicht-Aufschubs verlustig geht. Das krĂ€nkende Tun, die eigene AktivitĂ€t, muß sich in diesem Beiwohnensmitriß des sich-nur-noch-Ereignens auf allerhöchstem IntensitĂ€tsgrad auf den Initialakt der Drogeneinnahme restringieren; alle weitere EigenaktivitĂ€t wĂ€re katastrophisch. Man sieht daran die Suizidverfassung der Sucht: TĂ€tigkeitsinitial, das in einem in sein Finalkontrarium umschlĂ€gt, nur daß die Sucht das letztere bis zum goldenen Schuß dilatiert."
Sucht; in: Pathognostische Studien II, 166

Verweise  
Ausführungen