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Symptom
Ort des Symptoms
"Symptome enstehen immer am Ort des Konsums. Weshalb? Wegen der Unschuldsbestätigung hier, die in Krankheit eben mißlingt."
Korrespondenz mit Sebastian Leikert; in: Metastasen, 295
scheiternde Selbstrettung
"Alle Symptombildung (...) kann als existenzrettende, wenn­gleich im Gegenzug wieder existenzeinschränkende Symboli­sierungs-, also Ich-Leistung gelesen werden. Dem Gehalt nach gibt sie durchgehend, offen oder verdeckt, eine radikale Indivi­duationsfigur ab, durch die hindurch sich eine ebenso radikale Inzestfigur als deren korrespondierende Leidensfolie abzeich­net. (...) Inhaltlich ausgedrückt gibt es kein anderes Symptom­substrat als dieses: sich selbst zum Vater zu werden und als solcher die Mutter aufzuzehren. So die Individuationsfigur; und die korrespondierende inzestuöse: selbst als Vater in der Mutter aufgezehrt zu sein. Das Symptomphantasma definiert die totale Ausbreitung des Sohnes-Vaters in der Mutter, oder, wenn man so will, die Freigabe des Mutter-Phallus als deren Auslöschung, phallische Ersetzung, als des Inbegriffs von Individuation."
Die Utopie des Sadismus in: Die Eule Nr. 3, 27
Symptome als anhaftende Symbole
"(Sexual)symbole, die eben nicht kontingente und wiederabziehbare subjektiv-ödipale Zutaten zu den als solche dienenden Dingen sind - ebensowenig sind Symptome von dieser, von Symbolen bloß durch Anhaftung unterscheidender Art -, selbst schon deren Gehalte vielmehr das ganze Produktionsmotiv der entsprechenden Dinge ausmachen und also von diesen scheinbar nur entfernt und arbiträr gemacht werden können."
Lectiones pathognosticae, 23

Verweise  
Ausführungen