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Symptom als Gebrauchsstörung
m Krankheitssymptom scheitert die Unschuldsbehauptung des Gebrauchs und die Schuld der Produktion bricht auf. Die Glätte des Funktionierens bekommt Risse, in denen sich die die verunbewusstete Gewalt manifestiert.
Symptom
"Symptome enstehen immer am Ort des Konsums. Weshalb? Wegen der Unschuldsbestätigung hier, die in Krankheit eben mißlingt."
Korrespondenz mit Sebastian Leikert; in: Metastasen, 295
Symptom als Gebrauchsstörung
"Der Konsum ist insofern die Bewährungsstelle, als er das Ziel von Produktion und Zirkulation ausmacht und als dieses Ziel mit der Bestätigung von Befriedigung/Lust sich aktualisiert. - Ich behaupte also, daß der Grund der symptomatischen Gebrauchsverhinderung, so oder so, darin besteht, daß die Schuldverhältnisse der Produktion und auch der Zirkulation in der Konsumtion aufreißen und die bestätigende Befriedigung/Lust eben hier in ein solches Mißverhältnis zu diesem totalisierenden Schuldaufriß tritt, daß die Möglichkeit der Konsumtion hinfällig werden muß."
Ein alternativer Vorschlag zur psychoanalytischen Symptomauffassung; in: Pathognostische Studien I, 147
 
 
 
Verweise