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Therapieziel der Pathognostik
"Worauf die pathognostische Prozedur abzweckt? Gewiß nicht darauf, den psychopathologischen Ausfall von Gebrauchsfunktionen wie antipsychiatrisch zu stabilisieren. Selbstverständlich geht es um deren Wiederherstellung, und seien die krankheitsbedingten Beeinträchtigungen noch so geringfügig. Gleichwohl gilt in aller Strenge die Forderung, der in dieser Restitution aufgelösten Krankheit zugleich quasi die Treue zu wahren: in der un-vergeßlichen Gewußtheit des betreffenden objektiven Dingunbewußten, eines Aufklärungswissens, dessen Tätigkeitsform sinnvollerweise in spezifischen »unernsten« Gebrauchsbrechungen bestehen sollte: in Gebrauchstravestien."
Lectiones pathognosticae, 57

Ausführungen  
vorläufige Notizen