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Schlaf - Traum - Wachen \
Tiefschlaf und der »dritte Körper«
Der »dritte Körper« ist der Körper der Dingprovenienz, der sich im Tiefschlaf nicht-repräsentativ manifestiert. Die Träume im Übergang zum Tiefschlaf könnten deshalb eine diagnostische Valenz besitzen in Bezug auf den Körper.
Tiefschlaf und der »dritte Körper«
"Der »dritte Körper« ist Klangphänomen ohne Phänomenalität. Das hieße nichts anderes, als daß der Nicht-Repräsentationsort dieses Körperbegriffs der traumlose Tiefschlaf ist; und daß sich in den paradoxen Tiefschlaf-Horrorträumen, diesen letzten Erhabenheiten, der sonorale »dritte Körper« sinnenmetabatisch sich entziehend selbstdarstellt. Solche Tiefschlafträume aber führen sich höchstwahrscheinlich auf Körperderangements, im Extrem Erkrankungen, zurück, so daß diese Traumart diagnostisch hochvalent wäre und in dieser Wertigkeit genutzt werden sollte: das Extrem der Sinnen-alterierten Repräsentation des »dritten Klangkörpers« als dessen a-repräsentativ letzter Entzug."
Weshalb wohl der Traum keine via regia in den Körper sein könne?; in: Pathognostische Studien IX 27
 
 
 
Verweise
 
Der Traum beschützt den Schlaf nach den zwei Seiten hin, die ihn bedrohen: der Tödlichkeit des Tiefschlafs, indem er den letalen Sog repräsentativ aufhält, und dem Aufwachen, indem er Außenreize traumimmanent abbildet.
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