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Tod
Jede sprachlich-philosophische Annäherung an den Tod scheitert, der Tod ist das Nicht-Repräsentierbare.
Tod
"Man wird es behaupten dürfen: der Tod sei einzig dieses selber: die Absenz des Repräsentierten in der Re-präsentation bis hin zur Nicht-Grenze der A-Repräsentativität, der Begriff des Entzugs als Entzug (abermals Verhüllung ... die sich anfänglich entzogen hat); die maß-lose/unmäßige Marge des Verlusts im Urmehrwert der Dingausfällung; die üppige Not alteritätslediger, transzendenzloser repräsentativer Selbstbezüglichkeit; der begrenzt unendliche Einfang allen Ausscherens, zumal des Ausscherungsmodus Pathologie hier. Ohne Zweifel aber ist dieses Todeswissen nicht quasi unmittelbar, vielmehr immer quasi vermittelt in der mächtigen Haltlosigkeit der Usurpation des nicht usurpierbaren Todes; im Umstand also der Besetzung der absoluten Absenz des Repräsentierten durch den sich absolut behauptenden Nachtrag der Repräsentation."
Philosophenlesung über Technik - Todestrieb - Tod; in: Pathognostische Studien III, 255

 
Verweise  
Die menschliche Leidenschaft, den Tod abzuschaffen, produziert den Tod. Alle menschlichen Produkte sind todesstigmatisiert.
Die Erschaffung der Dinge, der Technik und jeglicher Kulturobjekte basiert auf der Verwerfung des sterblichen Menschkörpers.