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Tod als Triebultimatum
Tod als Triebultimatum
"Speziell nun der Triebgipfel »Todestrieb«, beansprucht als »Urabwehr« des Todes, lĂ€ĂŸt den Gesamtbestand homogener Triebe (»Ödipuskomplex«, »Narzißmus«) wesentlich zu »ursprĂŒnglichen« hypertrophen Todesabwehren werden, und die »Abwehrmechanismen« fungieren dann als »eigentliche Abwehr« der »ursprĂŒnglichen«. Entsprechend rĂŒckt der Tod in die Position des Triebultimatums.
Die Todesabwehr im ganzen erfĂŒllt sich, ihres symptomprojektiven, jedoch in sich verhĂŒllt symptomatisch verbleibenden Charakters wegen (»projektive Identifikation«!) allererst in kultureller Dinglichkeit. Die Dinge sind die erstgeborenen »TodestriebreprĂ€sentanzen«.
"
Zur Kritik des psychoanalytischen Triebbegriffs; in: Pathognostische Studien X, 19

Verweise  
Ausführungen