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Todesprojektion als Selbstzerstörung
Der Tod wird projiziert als Repräsentation, Gedächtnis, Dinge und selbstzerstörend reintrojiziert als absolutes Selbst. Dieses Selbst ist die Verhinderung der Dingabspaltung; die Rückaneignung der Dinge bricht sich in Pathologie.
Verhängnis des Todestriebs
"Wir sind, »damit etwas sei und nicht vielmehr nichts«, dazu verdammt, uns unserer Sterblichkeit, kulturgenerisch, zu entäußern, um eben dadurch von ihr (wieder)eingeholt und, tötend, getötet zu werden. Pathognostische Zumutung erster Güte darin: in aller Projektion die Identifikation vorbehaltlos zu konzedieren, und, mehr noch, abzuschwören der eschatologischen Verfänglichkeit, sich die wesensmäßige Martialität der Projekte - Inbegriff von Pathogeneität - zueigen zu machen, es bei ihrer apriorischen Faktizität, destruktionslasziv, nicht bewenden zu lassen. Das aus diesen Sperrungen - Blockade der Dingautotomie sowie deren Kriegsheimholung - resultierende Hyperselbst, es kann nicht nicht sich übernehmen; und es bricht sich, sich erkennend, just in das hinein, was es abwies."
Hinführung zu einer Psychoanalyse der Sachen (Pathognostik), 88
 
 
 
Verweise