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Totenklage
Totenklage
"Musik - einziges - scheiterndes, als scheiternd dargestelltes - Reparationsunternehmen, in der Art lamentativer, ultime zu sp├Ąt gekommener Selbstbezichtigung, die sich, wesensgem├Ą├č, zur Verlebendigung des Beklagten ├╝bernimmt: Reaktionsbildung der Todesanklage: Totenklage, die sich wiederum mit Totenresurrektion verwechselt, und, am Ende, den (Be)kl├Ąger zum S├╝hneopfer seiner hypokritischen Pr├Ątentionen k├╝rt. Denn Mord bleibt Mord, tot tot (der Musik erstletztes Kerygma), und sei die Reue noch so verzweifelt gro├č - bis hin zum expiativen Suizid und, davor, zum Wahn, notorisch der reparativen Manie (┬╗depressive Position┬ź, folgend und gefolgt von der/auf die ┬╗paranoid-schizoide┬ź), den Tod zu annulieren."
Ist die Musik wirklich so grausam, wie von der Orpheusmythe unterstellt?; in: Pathognostische Studien XI, 202

Verweise  
Ausführungen