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Transphysiologie
Transphysiologie interpretiert Körpersymptome auf dem Hintergrund des Todestriebs, schließt sie auf als Ausdruck des Begehrens nach Sterblichkeitsüberwindung
Transphysiologie
"Apropos »Psychosomatik« - längst bevorzuge ich das Konzept eines transphysiologischen Aufschlusses der betreffenden Symptome, nämlich als szientifisch überschießende Sinngebilde nach der Maßgabe kurzum der objektivitätsekstatischen Todestriebökonomie (...). Dadurch zurückgedrängt erscheint das psychosomatische Kausalitätsmodell der Psychodetermination organischer Läsionen, vorbehalten dem Konversionsfall organmedizinisch nicht mehr erklärbarer Pathologie."
Neurologie, ganz anders; in: Pathognostische Interventionen IV, 132
 
 
 
Verweise
 
Beispiel eines transphysiologischen Aufschlusses eines Körpersymptoms: Muskelkrampf als Abwehr tödlicher Selbsteinswerdung im Tiefschlaf.
Diarrhö als Verkörperung einer Phobie der Nahrung selber vor dem intestinalen Mordwesen der Verdauung, aber in dieser Flucht scheiternd.
Die Haut ist Grenze von Innen und Außen, ein Veräußerungs- und Übergangsorgan. Entäußert wird Schuld, die bei Hautkrankheiten im Übergang hängenbleibt. Ziel der Veräußerung ist die Selbstreinigung, deren Phantasma die Schuldfreiheit ist.
Gegen den Verlust der Welt im Schlaf setzen sich die körperlichen Dejekte als Vertreter der Repräsentation.
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