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Transsubstantiation
Transsubstantiation ist der Übergang vom Selbst zu den Dingen und von den Dingen zum Selbst, als Opfer und Opferrückerstattung, in welchem Vorgang allererst das Selbst und die Dinge entstehen.
Transsubstantiation
"Was also ist Transsubstantiation? Der Abgrund der Rechtfertigung des Dingphantasmas, der Unterwerfung der Erde in progress, der Gottesbeweis (Essenz, die die Existenz mit Notwendigkeit impliziert); in fundamental-onto-logischer Pointierung (produktions-theoretisch): der allentscheidende Moment des Opfertransits, der Todesfuge, als Hominitäts-konstitutive Indifferenzierung der absoluten Differenz: Selbst(cogito-Fleisches)eingabe ins tote Selbstdouble, des Ding-topos, und Selbstrückerstattung dieses Toten in seinen Gegenort zurück. An diesem mittleren durchbrochenen Widerspruchsort (dem des Tauschs in fundamentaler Rücksicht) kommen in der Doppelausrichtung auf Produktion wie auf Konsumtion hin die Dinge gleichermaßen auf wie - ebenso doppeltgerichtet (und immer unter der Prärogative konsumatorischer Polung) - das Selbst."
Transsubstantiation. Über Tausch und Christentum oder: mein großes Tischgebet; in: Pathognostische Studien I, 177
 
 
 
Verweise
 
Pathologisch ist das Verhältnis von Selbst und den Dingen, wenn es keine Trennung oder nur Trennung gibt, beides Gestalten der Indifferenz. Die »normale« Balance dazwischen - »ungetrennt und unvereint« - ist eine Vermittlung zwischen Selbst und den Dingen, die alles zum toten Anderen meiner selbst macht.
Das Begehren des Körpers (als wahrnehmender Leib) ist die Dingwerdung, aber nicht als totes Ding, sondern gefühlt, um das zu sein, was das Ding phantasmatisch verkörpert: Autarkie, Absolutheit.
Das Messietum sowie sein Gegenteil, die Dingaskese, sind eine Sensibilität für die Differenz der Dinge zum Selbst. Das Zerbrechen der Indifferenz des tautologischen Dinggebrauchs wird dingfetischistisch pariert.
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