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Transzendierungspseudologie
Die Aufklärung der Leidenschaft der Indifferenz transzendiert diese nicht, bleibt ihr verfallen, macht sie nur benennbar und bleibt darin selbst eine Gestalt der Indifferenzierung.
Transzendierungspseudologie
"Und auch müßte alle Vorsicht dem suspekten Umstand gelten, daß selbst die intellektuelle Aufklärung des Indifferenzdelirs nicht mehr sei als die unerkannt sublime Version des nämlichen selbst. Mitnichten wird man beruhigt nicht zwar dagegen geltend machen können, daß wenigstens an diesem Punkt sich das Phantasma für seine eigene nicht indessen vernichtende Sichtung wie selbstwidersprüchlich hergibt."
Körperphilosophische Propädeutik; in: Pathognostische Studien V, 151
 
 
 
Verweise
 
Die Schwerverständlichkeit mag der Sache geschuldet sein, gepaart mit einem brüchigen skripturalem Stolz, der sich oft in eine Verweigerung hinein flüchtet. Andererseits gibt es auch die Faszination durch die mediale Vermittlung, wie sie dieses Website-Projekt versucht.
Intellektualität ist gottesusurpatorisch. Aber wie nimmt man die Position Gottes ein, ohne sich dabei abhanden zu kommen? Durch Selbstabtrennung, Veräußerung in Sprache und Schrift. Wobei sich beides letztlich in Unverständlichkeit verschließt.