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Trennungsschwäche als Krankheitsgrund
Trennungsschwäche als Krankheitsgrund
"Organismusgenerisch pathogen rückeinschneidet sich das Ding in den Körper (»en soi« in »pour soi«, Nichts in Sein) und veranlaßt derart diesen, instantan sich in jenes hineinzutotalisieren. Was, wenn es gänzlich gelänge, ja das Gottesphantasma, der Tod wäre. Organismusgenerisch in einem jedoch pathogen gibt sich dieser (vor)grundlegende Metaphysikprozeß immer dann, wenn sich Körper und Ding, zunächst seinsförderlich ineinandergetrieben, danach nicht mehr voneinander lassen, sich nicht (re)diskriminieren. Und zwar dergestalt, seinsblockierend dann, daß die dingliche Todesmimesis, den hybriden Organismus ausfällend, obwiegt; deshalb vorherrschend, weil der so mitkonstituierte »Leib« seiner eigenen Alldisponibilitätsbesetzung, der Schwäche dieses überzogenen Anspruchs wegen, nicht standhält und folglich in seinen halbmateriellen Partner, zusätzlich diesen belastend, verschiebt. So die Skizze der Genealogie organischer Krankheit."
Leib - Ding - Körper II, 38
 
 
 
Verweise