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Trieb
kein Trieb, nur Begehren
"Es kann beim Menschen keine TriebbedĂŒrfnisse geben; im Selbstbewußtsein tritt Mensch sogleich in die einzige Dimension des Begehrens und dessen Todestrieb-fundierter Phantasmatik ein - BegehrensĂŒberschuß von Anfang an (Mehrwert-, sprich Abfallproduktion)"
Wissenschaftlichkeit und »ursprĂŒnglicher Sadismus«; in: Pathognostische Studien III, 92
Trieb als Inzestbegehren
"»Trieb« - das ist die narzisstische Katastrophe/der Ödipuskomplex, und »(Vorstellungs-)ReprĂ€sentanz« desselben die ordentliche Differenz von Selbst und allem Anderen/die verantwortlich inzesttabuisierte Triangulation."
AuszĂŒge aus einem Vortrag titels »Jenseits der Biologie - Überlegungen zu einer philosophischen und psychoanalytischen Wissenschaftskritik«; in: Pathognostische Studien VIII, 27
Triebtheorie
"»Trieb«, das ist die Passion der Selbsterzeugung, der Autokreation; allemal eine Notfallmaßnahme gegen die tödliche Elternverlassenheit, den bestĂ€ndigen Begleitschatten der Autonomie; SolitĂŒde, die, in schweren Nöten, sich selbst zu ĂŒbernehmen pflegt und sich dadurch die Strafe, die gerechte, fĂŒr diesen ihren Höhenflug - »casus ab alto« - einheimst; und so kommt auch die Selbstdrogierung, das manische Triebelement von ehedem, im Gesamtzusammenhang »Ödipuskomplex« angemessen unter."
Psychoanalytische Triebtheorie; in: Pathognostische Studien XIII, 123

Verweise  
Ausführungen