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Psychopathologie \
Verlust der Differenz zum Objekt
Wie jedes phobische Objekt ist die Brücke in der Brückenphobie Resultat des menschlichen Absolutheitsbegehrens (Ödipuskomplex ->Narzissmus -> Todestrieb), das nicht auf Abstand gehalten werden kann. Das Subjekt gerät mit dem phobischen Objekt in eine heillose Verstrickung der Indifferenz.
fehlende Differenz
"In pathognostischem Verstande ist in der Gephyrophobie die Brücke als solche Thema, das phobische Objekt selbst als zwingendes Monument der vorgängigen Untat der kryptischen Aktualität des Ödipuskomplexes (bis zum Todestrieb) auf dingliche Weise, und das phobische Symptom entsprechend die Indifferenzverkeilung des darin kranken Subjekts mit diesem Objekt, der Differenz-, Vermittlungsdispens zwischen beiden: Despekt des in diesem, dem Objekt, untergegangenen (aufgehobenen) Ödipuskomplexes (bis hin zum Todestrieb), so etwas wie der Raub dieser dinglichen Binnenpotenz; und eben nicht die Intersubjektivitätsabdrift isoliert in Infantilität, deren Verstörtheitssubsistenz sich kontingenterweise an dingliche Gebrauchszusammenhänge wie eine Brücke, die nichts sind als sie selbst, anheftet."
Philosophische Einführung in die Pathognostik; in: Lectiones pathognosticae, 30
 
 
 
Verweise
 
Psychopathologie