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Weiblichkeit als Opferstoff
Gott als toter Mutterleib
"Weiblichkeitsabsenz, die, wie immer, indiziert, daß Weiblichkeit als universeller Usurpationsstoff fungiert. Ist doch der eine Gott, das Schuldgewissen, der tote Mutterleib selber."
Conscientia. Zu einer nicht mehr psychoanalytischen Genealogie des Gewissens; in: Pathognostische Studien II, 75
Weiblichkeit als Opferstoff
"In produktiver Rücksicht geht Weiblichkeit, funktional insgesamt, in dinglich transfigurierter Stofflichkeit (hyle) unter: tote Muttermaterie, in die Tochter vermittelnd verwandelt: MutterleibleicheNymphenleiche - Nymphe, halbgeboren, zur göttlichen Opferung, mittels des laboriösen Sohnes, freigegeben. (Mutter, allzeit belauert, wenn nicht schon gefangen, vom Vater, der sich die folgerichtig halbgeborene Tochter homosexualisierend unter den Nagel reißt und die weibliche Opfermasse dem filialen Arbeitsopfer, der Himmelseinheit von Vater und Sohn, übereignet.)"
Hinführung zu einer Psychoanalyse der Sachen (Pathognostik), 58
 
 
 
Verweise
 
Der Muttermord ist der Kern der Selbstermächtigung, die Annullierung des Geborenseins, gestützt durch die Verbindung von Vater und Sohn. Sie entfaltet sich in der Erzeugung von Dingen, die die Schuld absorbieren, bis die Krankheit die in ihnen verschlossene Schuld aufbrechen lässt.
Sexualität vermag sich als natürlich zu maskieren, weil der weibliche Masochismus der männlichen Vergewaltigungspotenz entgegenkommt.