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Generationssexualität \
Weiblichkeitsopfer
Die männlichkeitskonstitutive Abwehr von Weiblichkeit ist eine Todesabwehr, insofern die Mutter den Tod vertritt.
Weiblichkeitsopfer
"Die Sache mit dem Weiblichkeitsopfer erweist sich weiterhin - über die herkömmliche Psychoanalyse hinausschießend - als folgenreich. Denn die Austreibung der Weiblichkeit aus dem - also kulturschaffenden - Mann durch denselben selbst kommt dem höchstphantasmatischen Exorzismus des Todes gleich, sofern Mutterfrau dem filialen Mann als dessen, des Todes, Primärvikariat einsteht. Somit eignet der Opferausfällung Kultur (Kunst, Musik) allzeit das Stigma toter Weiblichkeit (Dinge = Mutterleibleichen, Todestriebrepräsentanzen!), mit welcher der Opferpriester, mitsamt seiner Gefolgschaft, projektiv-identifikatorisch, fetischgemäß, infiziert bleibt."
Psychoanalyse der Ästhetisierung von Gewalt. Von der Grausamkeit der Musik; in: Pathognostische Studien XI, 42
 
 
 
Verweise
 
Sexualität vermag sich als natürlich zu maskieren, weil der weibliche Masochismus der männlichen Vergewaltigungspotenz entgegenkommt.
Generationssexualität