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das »Fundamentalverbrechen«
Die ursprüngliche Schuld ist das Repräsentationsvermögen, die Produktion der Dinge. Die Schuld besteht in der Verfügung über die Materie, den Mutterkörper, in seiner Vernichtung.
das »Fundamentalverbrechen«
"Das Fundamentalverbrechen, der Sündenfall, besteht nicht so einfach im Vatermord, vielmehr im Vermögen der Repräsentation, zumal wenn es sich in seine Letztgestalt, Dingschaffung, hinein sättigt; im Ansinnen der Ding(Selbst)phantasmatik (...). Und, darin eingegeben, ist (in letzthuldigender Vernichtung) mitnichten nur der Vater, vielmehr zuerst der Mutterkörper (nur noch in Vernichtung), und dies mit Hilfe des überleitenden Tochterstatus, der die Vater-Mortalität zu ihrem Formzugriff auf die Mutter-Materie ermächtigt."
Transsubstantiation. Über Tausch und Christentum oder: mein großes Tischgebet; in: Pathognostische Studien I, 167
 
 
 
Verweise
 
Schuld
Sterblichkeit wird zur Schuld, indem sie entäußert wird als verdinglichende Gewalt und die Produkte dieser Gewalt (Dinge, Zivilisation) zur Verheißung der Todesüberwindung werden.
Autarkie, Sichselbstgenügen, das Ich, der Inbegriff der Schuld, insofern es um die Aufzehrung (Opfer) des Stoffs durch die Form geht. Dadurch wird das Leben zu einem im Toten (der Dinge), darin zugleich entsühnt durch den Tod.