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Dinge \
disponibler Doppelgänger
Als Differenz und Indifferenz zu mir tilgt das Ding die Schuld meiner Sterblichkeit, indem es phantasmatisch die Todespräsenz verkörpert.
Dingphantasma
"Als Kriterien des Dingphantasmas kommen demnach in Frage: Dinglichkeit als die selbstgemachte (verum ipsum factum!), restlos willfährige Double-Identität meiner selbst; erfahrbare/erfahrene Indifferenz, DifferenzIndifferenz; Körper als währende, alle seine Sterblichkeitsschuld tilgende Immortalitätsüberbietung seiner selbst - fürwahr das Ding, phantasmatisch als Todesrepräsentanz, nein, mehr noch: -präsentanz: die Todesverfügung."
Über das Dingphantasma; in: Pathognostische Studien VI, 113
Genealogica Bd. 29 Essen: Die Blaue Eule. 2000
Begriffe: Dingphantasma,
 
 
 

Verweise
 
Phantasmatisch verkörpern die Dinge den Tod, Dinge als Todesrepräsentanz bis hin zur Todespräsenz. In der Sicht der pathognostischen Kritik sind die Dinge hingegen Todestriebrepräsentanzen. Der Todestrieb als Inbegriff des Begehrens ist die Produktion der Dinge.
Dinge
Narzisstische Verdinglichung ist der Produktionsgrund der Dinge und Krankheit die Spürung der Schuld der Dingproduktion am Ort des Gebrauchs.
Dinge