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Intellektualität \
grenzgängerische Intellektualität
Intellektualität ist ein Parasit der Psychose, aufgeladen mit der in ihr akkumulierten Gewalt und ausgesetzt ihrem Widerstand gegen ihre Ausbeutung in medialen Wucherungen.
grenzgängerische Intellektualität
"Der psychotisch verhaßte Kompagnon Intellektualität - Psychosenparasit nämlich - ebenso betrifft kein essentiell Anderes, doch versteht sich auf sichtwahrend räuberische Distanznahme wider den widersprüchlich approbierenden pathogenen Rückfall an das Abgehaltene. Immanent gut so, nun ja, jedoch voll des Widerscheins derselben Gewalt, und auf einsamer Flur, immer gehemmt vor der Doppelsperre der kryptisch wütend gegen ihre philosophische, gar tauschwertige, Enteignung zeternde Psychose, und, freilich, der simulationsproliferanten ganzen Medienepoche selbst."
Abermals: Die Videofaszination; in: Pathognostische Interventionen IV, 205
 
 
 
Verweise
 
Mit der Psychose teilt Intellektualität die Anerkennung der Unausweichlichkeit der Schuld, deren Leugnung nur eine Täuschung sein kann. Aber sie situiert sich in dem Bereich zwischen einem das Dingarkanum schuldverschließendem Wissen und einer psychotischen Öffnung desselben.
Psychose ist Todeseinbehaltung, das heißt, es fehlt an Todesveräußerung als Repräsentation/Dinghervorbringung. Psychose ist somit der Versuch der Aneignung des Ursprungs.
Psychose und Intellektualität verweigern beide die Entschuldung durch den Übergang in Epikalypsen. Die Psychose bleibt diesseits des Übergangs, Intellektualität besetzt den Übergang selber.
Intellektualität