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marginale Differenzausfällungen
marginale Differenzausfällungen
"Unsere (schwach ausgedr√ľckt) L√ľsternheit der Indifferenzierung aller Differenzen ist unabdingbar, und unterstellen wir sie nicht als unzerst√∂rliche Passion, so entraten wir der Erkl√§rungsgr√ľnde f√ľr die uns, die Menschen, zeichnende destruktive Gewalt. Wo aber hat Leben, menschliches Leben, Eros, dann noch Platz? Einzig innerhalb dieser t√∂dlichen Leidenschaft der Indifferenz, dieses verheerenden Unsterblichkeits-, Absolutheitsbegehrens, eben als Respekt der sich in dieser seinsnotwendigen Begehrensdynamik ausf√§llenden Differenzen: kurzum die Kulturschaffung i.w.S., betreffend den K√∂rper-Ding-Unterschied und das generative Geschlechtsverh√§ltnis, angehend die Geschlechts- und Generationentrennung."
Vom Eigenen und vom Fremden. Das Unbewußte, das Geschlecht, die Generation, der Tod; in: Pathognostische Studien VII, 23

Verweise  
Ausführungen