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Indifferenz - Differenz \
mediale Indifferenzierung
Die Medien sind die totalisierte Vermittlung, die Auslöschung der Differenz, die Vergleichgültigung der Inhalte in einem universalen Gedächtnis.
mediale Indifferenzierung
"Das mediale Wesen besteht darin, daß an seinem, dem - totalisierten - Zwischenort der Vermittlung/des Gedächtnisses der Bruch zwischen Göttern und Menschen, Ding und Körper nicht nur überbrückt oder zusammengefügt, vielmehr tückisch geglättet, die Fuge der grundlegenden Differenz unkenntlich, nichtig gemacht erscheint (Hermes, der seine sterbliche Mutter vergißt, aus diesem Vergessen, der Vergessenen aber die göttliche Kraft der Vermittlung bezieht!)"
"Denn viele sind gerufen, aber wenige auserwählt" - Mißbrauch (auch) in Psychotherapie als Medientheologumenon; in: Retro III, 217
Genealogica Bd. 37. Essen: Die Blaue Eule. 2006
Begriffe: Medien,Indifferenz,
 
 
 

Verweise
 
Medien
Funktion der Medien ist die Einebnung der Differenzen, sie sind das vollkommene Gedächtnis, die totalisierte Vermittlung in der Form der Vergleichgültigung der Inhalte.
Die Medien stellen eine Verwirklichung der Indifferenz dar. Sie entsprechen dem Geschwisterinzest. Der Geschwisterinzest ist die Einebnung der sexuellen Differenz.
Ähnlich wie der Traum sind die Medien eine imaginäre Simulation als Abwehr der Realität, die Schaffung einer in sich homogen Welt.
Indifferenz - Differenz