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Schlaf - Traum - Wachen \
memorialer Selbstbezug
Insofern der Traum Gedächtnisinhalte aufgreift und reproduziert, ist er eine Einübung ins Sterben, denn er ist eine Wiederholung des Selben.
memorialer Selbstbezug
"Der Traum ist Artefakt der »naturwüchsigen« Gedächnisisolation, des memorialen Selbstbezugs, zur Produktion schlechthin überhoben, und untersteht so dem apostrophierten einzigen Zweck der erkenntnisprämierten Einübung ins Sterben, oder, wissenschaftlich trocken und diszipliniert gesagt, des »Gedächnistrainings«, der »Langzeitpotenzierung«."
Selbstreferentialität in der Psychoanalyse. Zum heterodoxen »funktionalen Phänomen« Herbert Silberers; in: Pathognostische Studien V, 111
 
 
 
Verweise
 
Zwischen Schlaf und Wachen erzeugt sich das Gedächtnis als Bedingung der Repräsentation von Welt. Im Tiefschlaf nähern sich die Dinge als Tod, als Zusammenfall von Körper und Ding, im Wachzustand werden sie vergegenständlicht. Dazwischen, im Traumübergang, entsteht das Gedächtnis als Mehrwert dieses Transits.
Gedächtnis ist Trauma-bedingt, in welcher Stärke auch immer; ein Anderes, Fremdes hat sich gegen die Indifferenz zwischen Eigenem und Anderem durchgesetzt und garantiert einen Abstand im Sinne einer Vermittlung und verhindert einen pathogenen Zusammenfall.
Schlaf - Traum - Wachen