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Pathognostik \
mythische Imagination
Mythen sind ein Gedächtnis der sich verhüllenden Menschheitsprozesse in Gestalt von aufschließbaren Metaphern.
mythische Imagination
"Alle mythisch- explanatorische Imagination, und eben gerade nicht nur die testierende, vielmehr auch die monierende, stellt die konkretistische Verdichtung, in diesem Sinne die Metaphorik dessen dar, was allzeit geauftragt unabgeltbar sich verschiebt, verteilt, ausdünnt, verflüchtigt, um sich auf anderen Schauplätzen, unerkannt, von woher stammend, wo genuin zuvor festgemacht, destruktiv zu reakkumulieren."
»Was kostet den Kopf?« Orpheus abermals (und nur ein wenig anders); in: Retro III, 257
 
 
 
Verweise
 
Mythen bieten einen szenischen Aufschluss zu Opfer- und Schuldverhältnissen hinsichtlich kultureller Dinge. Besonders favorisiert von der Pathognostik ist der griechisch-römische Mythenbestand.
Pathognostik versteht sich als Genealogie und wendet sich gegen die Trennung von Genesis und Geltung, indem das objektiv Gegebene auf seine inneren Entstehungsbedingungen befragt wird.
Pathognostik