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nächtliche Toilettengänge
Gegen den Verlust der Welt im Schlaf setzen sich die körperlichen Dejekte als Vertreter der Repräsentation
nächtliche Toilettengänge
"Als transpathophysiologischer Grund für gehäufte nächtliche Toilettengänge bietet sich die entängstigende Repräsentationswahrung an: die Dejekte nämlich fungieren als Vikariate der einzig ja repräsentativen Welthabe; nur daß sie, die unweilenden eh liquiden, verworfen werden und dadurch Wiederholung erheischen.
Allemal aber gesellt sich diese Symptomatik dem Sinn der Schlaflosigkeit überkompensatorisch zu: den - in listiger Ergebung aufgefangenen - Horror des Seiendenschwunds zu konterkarieren."
Insomnia; in: Pathognostische Studien XII, 95

 
Verweise  
Transphysiologie interpretiert Körpersymptome auf dem Hintergrund des Todestriebs, schließt sie auf als Ausdruck des Begehrens nach Sterblichkeitsüberwindung
Beispiel eines transphysiologischen Aufschlusses eines Körpersymptoms: Muskelkrampf als Abwehr tödlicher Selbsteinswerdung