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Passagen
Pathognostik \
offengelegte Opferverhältnisse
In den Mythen zeigt sich ein Zusammenhang zwischen menschlichen Dingen und den ihnen zugrundeliegenden Opfer-, Gewalt- und Schuldverhältnissen.
Offenlegung kulturkonstitutiver Opferverhältnisse
"... daß ich die einschlägigen, in dissidenter Philosophie beheimateten Aufklärungsinstrumentarien aus mythologischen, antiken, griechisch-römischen, Kontexten beziehe, also aus der insgesamt Kultur- und damit zumal Technik-genealogischen Bodenlosigkeit des Mythos, der es nicht verschmähte, seiner kulturlegitimatorischen Hauptfunktion unbeschadet, gleich zu Beginn solch aller Kultur Opferprovenienz, deren Gewaltcharakter, deren Schuldunabkömmlichkeit bloßzustellen."
Arbeit - Technik - Tod. Einige mythosophische Überlegungen zu Hephaistos, Daidalos und Helios; in: Pathognostische Studien III, 193
Genealogica Bd. 20. Essen: Die Blaue Eule. 1990
Begriffe: Mythologie,Opfer,
 
 
 

Verweise
 
Mythen bieten einen szenischen Aufschluss menschlicher Kulturschöpfungen, also der Dinge. Besonders favorisiert von der Pathognostik ist der griechisch-römische Mythenbestand.
Mythen sind ein Gedächtnis der sich verhüllenden Menschheitsprozesse in Gestalt von aufschließbaren Metaphern.
Pathognostik