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projektive Introjektion
Die menschliche Sterblichkeit wird in ein Außen projiziert, was nicht gelingen kann, denn das Außen ist das Andere meiner selbst, jede Projektion ist zugleich Introjektion.
scheiternde Sterblichkeitsprojektion
"Das letzthin vergeblich Abgespaltene und Projizierte, das ist die menschliche Sterblichkeit, der Tod, der seine – zugelassenen – Abwehren hier Spaltung und Projektion je schon eingeholt hat und im Tode de facto einholt. Nicht werden wir den Tod los, indem wir wähnen, ihn aus uns heraus in also todgeweihtes Anderes – immer das Andere meiner selbst – hineinexilieren zu können. Die »projektive Identifikation« besagt es: Alle todestriebliche Abspal­tung und Projektion des Todes zerschellt am – diesen ja schon inne wohnenden – Tode selbst, an der nicht wegzuschaffenden letztinzestuösen Infiziertheit mit ihm – wir sind – sind! – sterblich."
Projektive Identifikation; in: Agora 06/2008, 42

 
Verweise