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psychosenmimetische Dinggnostik
Pathognostische Aufklärung bewegt sich am Rand der Psychose. Zur Aufschließung des Ding-Unbewussten bedarf es eines Rückbefalls durch dieses, der sich nur deshalb nicht in Pathologie verschließt, weil er sich medial veräußert.
Dinggnostik
"Die Methode der Dinggnostik besteht eben in intellektueller Psychosen­mimesis, in der sich der Abyssos horrender Transubstantiation, die Begegnung mit Untoten/Wiederkömmern, einstellte, freilich - sonst wäre aller Aufklärungsmehrwert dahin - medial abgelöst, nicht pathologisch involutiv, schuldhaft jedoch immer auch parasitär an dem entsprechenden Pathologieabsturz Psychose. Medial arbeitsentsühnter Aufriß des Dingunbewußten, der Untat der Produktion, statt Pathologie, bei vollem Erhalt der abgegolten-abgeltenden Dinglichkeit verschoben und entstellt des nämlichen Unbewußten. Allein, die Ding-Assekuranzen halten nicht ewig, denn dem psychotischen Zerfall entspricht vorausgehend der Kriegszustand der Dinge, deren Waffencharakter, Götterdämmerung, Tod Gottes, indessen als letzte dingliche Vollmacht."
Handys Ödipuskomplex; in: Pathognostische Studien IX, 177f.
 
 
 
Verweise