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Generationssexualität \
sadomasochistische Basis der Sexualität
Die männliche sexuelle Erregung fragmentiert den weiblichen Körper und zielt auf die sadistische Verfügung über die Mutter, masochistisch gestützt durch Phantasmen auf Seiten der Frau, deren Tochterstatus eine sexuelle Begegnung letztlich ermöglicht.
sadomasochistische Basis der Sexualität
"»Sadomasochismus« - der Gewaltunderground aller Sexualität (das will immer noch nicht recht eingehen). Halbphänomenal nachweislich am partialtriebsystematischen sexuellen Erregungsgrund, der seinerseits auf die Existenznötigung sohnlicher Mutterdispostion, und diese dann eben auf die - kultural dingsublimierte - Inkorporierung der sadistisch erpreßten, masochistisch lizensierten Mutterleibleiche verweist. Allein, wie können dann die Geschlechter überhaupt noch zusammen- und übereinkommen, und nicht sogleich sich in die »Serien Sodom und Gomorrha« diskriminieren? Einzig mittels des medialisierenden Tochterstatus, dessen inversen »promesse de puissance und du bonheur« in der abgedeckten Megaohnmacht des Mutterkadaverschänders."
Masochismus; in: Pathognostische Studien XI, 119
 
 
 
Verweise
 
Der Mann in seiner Bedürftigkeit braucht die Frau als Opferstoff, seine Sexualität ist zwangsläufig gewaltförmig.
Sexualität vermag sich als natürlich zu maskieren, weil der weibliche Masochismus der männlichen Vergewaltigungspotenz entgegenkommt.
Sexuelle Erregung als todestriebbestimmte Ekstatik des menschlichen Körpers zur Verdinglichung des Anderen (oder sich selbst als Anderen).
Generationssexualität