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sexuelle Erregung
Sexuelle Erregung als todestriebbestimmte Ekstatik des menschlichen Körpers zur Verdinglichung des Anderen (oder sich selbst als Anderen).
sexuelle Erregung als Tötungspotenz
"Die sexuelle Erregung, weitest davon entfernt, triebhaft zu sein, besagt nichts anderes als die erotische Beglaubigung einer, wie immer auch nur eingebildeten, als solchen indessen zuhöchst realen Vollmacht, ja von Tötungspotenz."
Zur Hochkonjunktur der Pornographie; in: Pathognostische Studien VII, 32
 
 
 
Verweise
 
Eine visuelle Fetischisierung ist die Voraussetzung der (männlichen) Sexualität. Diese Verbildlichung verengt sich vom Gesamtkörper zum Genitalbereich. Dem so zur Disposition gebrachten Anderen gegenüber bringt sich dann die Erektion in Stellung.
Aus männlicher Sicht gelingt die körperliche Vereinigung - das Eindringen - nur dann ohne Erektionsverlust, wenn der umfangende Hohlraum zu einer Selbsteinstülpung wird.
In der (männlichen) Ejakulation wird der durch die vorangegangenen Dispositionsmaßnahmen gewonnene Selbstraum in einem selbstvergöttlichenden Indifferenzdelir ausgefüllt.
Der Mann in seiner Bedürftigkeit braucht die Frau als Opferstoff, seine Sexualität ist zwangsläufig gewaltförmig.