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Kunst \
vom Akoasma zum Bild
Das Hören geht dem Sehen voraus. Der Geburtsschrei ist der Übergang. Dem Hören ist man ausgeliefert im Unterschied zum Sehen, wo man die Augen schließen kann. Ist das Bild die Abwehr des Hörens, seine Stillstellung?
Parade des Stimmenhörens
"Am Anfang war das Stimmenhören (akustische Halluzination, Akoasma); folgt, ineins mit dem zerrigen Austritt der inneren zerreißenden Verlautungsquelle, deren rettende Erstickung, die Erwürgung des inneren Schreihalses unter der Geburt; und schließlich das anstrahlende Vorsichhinstellen der Ex-Schrei-Leiche. Bildende Kunst, das ist die Parade des Stimmenhörens, modernerweise sodann dergestalt, dass sich die parierende Bildlichkeit irgend wiederum entbildlicht: bildhaft rückverstimmlicht."
»Wie es mir den Atem verschlug und wie ich fassungslos weinte...«. Aufschlüsse über Extremreaktionen auf Kunst; in: Pathognostische Studien VIII, 62
 
 
 
Verweise
 
Kunst