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Subsistenzsexualität \
vom Exkrement zum Geld
Die Dinge sind Substitute der Exkremente, dieser ursprünglichen Differenz zum Körper. Das Geld ist die Vermittlung, durch die sich dieser Übergang vom Körper zum Exkrement/Ding vor einer Fusion bewahrt, in einer Art transsubstantiativen Vermittlung.
vom Exkrement zum Geld
"Sofern das Exkrement/Dejekt Indikator der Urdifferenz des Körpers, Vording, Proto-Übergangsobjekt demnach ist, erfordert es, wie nach der Maßgabe seiner selbst als Indifferenzexempel in sich, beider, des Körpers und seines vorläufigen Dingdoubles, Indifferenzierung, die Transsubstantiation. Und das heißt: den Übergang des Körpers in die Leerstelle der Exkrementenverwerfung als mehrwertiges Überbietungsding (allemal erwachsenes Übergangsobjekt), als solches »ausgedrückt« als Geld, das Vermittlungsorgan schlechthin."
Körperphilosophische Propädeutik; in: Pathognostische Studien V, 161
 
 
 
Verweise
 
Das Essen ist Anderenvernichtung, die sich im Körperinneren vollendet. Ergebnis sind die Exkremente, einerseits Dokumente der Vernichtungsgewalt der Verdauung, andererseits lebensrettende Manifestationen des Scheiterns des nutrimentalen Inzests.
Die inzestuöse Anverwandlung des Essens als Aufhebung des Körpers wird gebrochen durch die Differenzierung von Körper und Ding aneinander, vermittelt über die Differenzausfällung der Exkremente, immer bedroht von der koprophagischen Rückaneignung.
Subsistenzsexualität